August 2001

  • 25. August - Unsere 8 kleinen Hamsterkinder werden geboren.  In den ersten Tagen verläßt die Mutter das Nest nur selten. Sie ist aufgeregt und nutzt ihr Hamsterrad nur für einige Sekunden. Offenbar ist sie  sehr erschöpft.

  • 29. August - Die Mutter nutzt jede Gelegenheit zum Hamstern (das hat sie vorher nicht getan). Unser Käfig hat zwei Häuschen. Zum Nest bringt sie das Futter, das auch für die Kleinen bestimmt ist und in das andere Haus, das diese wohl noch nicht fressen können/sollten. 

  • 31. August - Die ersten Jungen verlassen das Nest. Sie kriechen - mit einer Art Schwimmbewegung - durch die Streu im Käfig. Blind und nackt sind sie hilflos. Mit einem hohen Piepsen rufen sie nach der Mutter, die die Kleinen vorsichtig zurück ins Nest bringt. Dazu packt sie die Hamsterkinder vorsichtig mit den Schneidezähnen an der nächstbesten Körperstelle und schleift oder trägt sie ins Häuschen zurück. Die Babies machen sich dabei vollkommen steif.

September 2001

  • 2. September - Die kleinen Ausreißer knabbern schon am Futter. Dabei haben sie aber keine Ruhe, denn die rastlose Mutter schleppt sie ständig ins sichere Nest zurück. Auch aus dem Nest hört man deutlich das Knabbern an Sonnenblumenkernen und Hamsterkeksen. Erstaunlich: Blind wie die Kleinen sind, gehen alle den selben Weg. Zuerst zu Mamas „Pipi-Ecke" zum Schnuppern, dann durch die Klopapierrolle zu Mamas „Putz-Ecke" (hier putzt sie sich immer ausführlich). Am Futternapf geht es dann zurück ins Nest - es sei denn, Mama war schneller und hat sie bereits weggeschleppt. Das Fell ist jetzt schon deutlich sichtbar.

  • 5. September - Ein Teil der jungen Hamster ist jetzt so selbstständig, dass sie auch längere Zeit im Käfig herumlaufen. Sie lassen sich jetzt auch von der Mutter nicht mehr ins Nest tragen. Sie machen sich dabei nicht mehr steif und kaum dort angekommen, sind sie bereits wieder draußen. Die Augen sind jetzt bei fast allen geöffnet. Oskar - der fidelste von allen - ist bereits so kräftig, dass er die Klopapierrolle schon mit den Zähnen durch den Käfig zieht.

  • 7. September - Die Hamstermutter hat aufgegeben - die Jungtiere dürfen sich jetzt frei bewegen, zurücktragen tut sie keines mehr.  Joghurt mit Vitamintropfen ist die Leibspeise der Kleinen. Zu fünft sitzen Sie jetzt auf dem Rand des Futternapfes und schlabbern unentwegt. Mamas „Pipi-Ecke" dient jetzt auch den Kleinen.  Klettern ist zwar noch fast unmöglich, aber versuchen tun sie es alle.  Mit mehr oder weniger Erfolg: Herunter kommen sie alle und der Lachspaß bei den menschlichen Beobachtern ist sicher.


  • 9. September - Die ersten Ausflüge auf die zweite Ebene des Käfigs. Leiter rauf und runter, rein in den Futternapf, rauf auf die Kokosnuss, mal schnell am Heu geknabbert und immer auf der Hut, Mama könnte etwas Essbares in ihren Backentaschen versteckt haben. Hundekuchen sind jetzt die Spezialität. Im Maul herumgetragen und immer auf der Flucht vor den Geschwistern kommt keiner zum Fressen, bis sie dann in Eintracht im Häuschen friedlich gemeinsam knabbern.

  • Fortsetzung folgt...


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